Bei Feuerlöschern wird zwischen Dauerdrucklöschern und Aufladelöschern unterschieden

Wo bestehen die Unterschiede?

Dauerdrucklöscher:

Aufladelöscher Kampagne

PDF Broschüre des bvfa zum Download: Informationen und Wissenswertes zu Aufladelöschern

Der Dauerdrucklöscher besteht aus einem Druckbehälter, in dem sich sowohl das Löschmittel als auch das Druckgas befinden. Dadurch steht der Feuerlöscher unter einem permanenten Druck. Diese Technik wird sehr oft bei günstigen Feuerlöschern eingesetzt. Die abzudichtende Fläche ist relativ groß und wird keine regelmäßige und sorgfältige Wartung durchgeführt, kann ein allmählicher Druckverlust einsetzen und somit ein mögliches Versagen im Ernstfall nicht ausgeschlossen werden. Weil der Löschmittelbehälter ständig unter Druck steht, zählt der Dauerdrucklöscher unter das Druckbehältergesetz und muss dementsprechend geprüft, gewartet und Instand gehalten werden. Durch den permanenten Druck besteht weiterhin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko im Umgang und der Lagerung des Gerätes. Das Öffnen, Schließen und der Druckaufbau sind bei Dauerdrucklöschern aufwendiger als bei Aufladelöschern, somit ist die Wartung deutlich kostenintensiver. Wir empfehlen Ihnen dadurch einen Aufladelöscher und bedenken Sie, die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich spätestens nach den ersten Wartungen. Von einer teuren Druck- bzw. Festigkeitsprüfung nach 10 Jahren kann abgesehen werden, wenn bei der inneren Prüfung des Geräts  keine Mängel festgestellt wurden.

Aufladelöscher:
Qualitativ hochwertige Feuerlöscher sind Aufladelöscher. Hier wird das Gas in einer besonders dickwandigen Treibmittelflasche bis zur Inbetriebnahme gespeichert. Der Löscher besteht aus zwei Behältern – Löschmittel und Treibgasbehälter. Der Aufladelöscher wird durch Öffnen der Treibmittelflasche, per Ventil oder Schlagknopf aktiviert. Anschließend strömt sofort das Treibmittel in den Löschmittelbehälter und der Löscher ist betriebsbereit. Der gesamte Löscher steht also nicht dauerhaft unter Druck

Vorteile eines Aufladelöschers:

  • Bei jeder Wartung / Prüfung / Instandhaltung kann der Aufladelöscher problemlos geöffnet, entleert und überprüft werden. Dadurch, dass der Aufladelöscher nicht permanent unter Betriebsdruck steht, vermindern sich der Wartungs- und damit der Zeitaufwand insgesamt.
  • Es bedarf keiner Druckentlastung beim Prüfen der Behälter.
  • Es ist kein anschließendes Wiederauffüllen bei Unterdrucksetzen und für die Dichtheitskontrolle notwendig.
  • Eine Undichtigkeit kann aufgrund der eingesetzten Technik nahezu ausgeschlossen werden.
  • Servicefreundlich dank größerer Wartungsöffnung; die Aufladeeinheit hat eine größere Öffnung, durch die der Innenraum leichter kontrolliert werden kann.
  • Höhere Löschwirkung, da durch das Einströmen des Treibgases das Löschmittel zusätzlich aufgelockert wird.
  • Bei einer regelmäßiger Wartung kann mit einer Lebensdauer von etwa 25 Jahren gerechnet werden.
  • Bei hochwertigen Aufladelöschern befindet sich das Schaumkonzentrat in einer getrennten Kartusche (z.B beim Neuruppin S6 SKP Eco oder Gloria SK6 Pro). Bei einem Austausch des Löschmittels (meist alle 5-8 Jahre) muss nur die Kartusche gewechselt werden und nicht das gesamte Löschmittel. Dies spart zusätzliche Kosten bei der Feuerlöscher Wartung.

Empfehlenswerter Aufladelöscher

Aufladelöscher Schaum Neuruppin S6 SKP eco
Sollten Sie noch einen guten Aufladelöscher suchen ist der Neuruppin S 6 SKP eco zu empfehlen. Eine hohe Qualität und das zu einem sehr günstigen Preis, zeichnet diesen Feuerlöscher aus. Weitere Feuerlöscher finden Sie in unserem Feuerlöscher Test